Berufliche Schulen am Gradierwerk - Unser Beratungssystem

Berufliche Schulen am GradierwerkWir entwickeln Ihre Kompetenzen Berufliche Bildung ist berufliche Zukunft

Die Beruflichen Schulen am Gradierwerk sind ein Beispiel für ein modernes berufliches Kompetenzzentrum. Durch die Fusion der Wingertschule und der Kaufmännischen Berufsschule im Jahr 2012 wurden zwei starke Kompetenzsäulen definiert: Wirtschaft VerwaltungInformationsverarbeitung und Sozialpädagogik Gesundheit Ernährung entsprechen den Bedürfnissen der Region. Dieses Kompetenzzentrum ist eine zertifizierte selbständige Berufsschule. Die letzte externe Metaevaluation bestätigt der Schulgemeinschaft die Q2E-Reife, welche bisher ca. hundert Schulen im deutschen Sprachraum gelungen ist. Dies ist der Verdienst der intensiven und nachhaltigen Arbeit des Kollegiums in Bad Nauheim.

Wir sind die BSG Bad Nauheim

Freie Plätze: HBB (vollschulische Ausbildung zum staatlich geprüften Assistenten/zur staatlich geprüften Assistentin für Bürowirtschaft) und HBI (vollschulische Ausbildung zum staatlich geprüften kaufmännischen Assistenten für Informationsverarbeitung)

Für die 11HBB und 11HBI sind noch Plätze für das neue Schuljahr frei. Der zusätzliche Erwerb der Fachhochschulreife ist durch den Besuch von Zusatzunterricht möglich. Weitere Informationen gibt es hier (11HBB, 11HBI) .

Krankmeldungen

Wenn Sie selbst oder Ihr Kind erkrankt sind und daher nicht die Schule besuchen können/kann, bitten wir Sie, die Klassenlehrer/innen über das Fehlen per E-Mail zu informieren. Die E-Mail-Adressen erhalten Sie von/vom der/dem Klassenlehrer/in. Telefonische Krankmeldungen sind leider bei unserer großen Schülerzahl nicht händelbar.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Danke!

Alkoholpräventionstag „Jung, Sicher, Startklar“ an den BSG

Junge Erwachsene zählen zu den Hochrisikogruppen im Straßenverkehr. Daher fand am 20.3. wieder der jährliche Aktionstag „Jung+Sicher+Startklar“ an den BSG statt. Am auffälligsten wurden die eintrudelnden Schülerscharen durch die von dem Unternehmen „Crash-Instructor“ aufgebauten Unfallsimulationsgeräte begrüßt. Mittels eines auf ein Drehgestell montierten Autotorsos konnten die Workshopteilnehmer einen Überschlag simulieren und die Selbstbefreiung aus einem solcherart verunglückten Auto üben. Das ist gar nicht so einfach, wenn man kopfüber in einem Dreipunktgurt hängt. Sandro Vit, hauptberuflich bei der Berufsfeuerwehr Frankfurt, erläutert die Gefährlichkeit der Situation. Schlimmstenfalls erstickten Verunglückte an Erbrochenem oder brächen sich beim Lösen des Gurtes das Genick. Rettungsdienste könnten dann zu spät kommen, weswegen er Jugendlichen, und auch Lehrern zeigen wolle, wie man sich sicher befreit.

Die Polizistin Sabine Axmann vom regionalen Verkehrsdienst Wetterau erläutert im Rahmen der „Aktion BOB“ die Gefahren des Fahrens unter Alkoholeinfluss und klärt über Unfallursachen auf. Sie freut sich, dass es seit Einführung der Aktion 2006 ca. 72% weniger Unfälle unter Alkoholeinfluss gebe. Kreative Einfälle wie das Werben in Gastronomiebetrieben um ein kostenloses alkoholfreies Getränk für junge Leute, die ihre Freunde am Abend sicher nachhause fahren, tragen ihren Teil dazu bei. 

Marius Hürtgen von der Notfallseelsorge Wetterau sensibilisierte Gruppen für das Thema Verantwortung. Unter anderem appellierte er, betrunkene Freunde vom Autofahren abzuhalten.  Erste Hilfe, Ablenkung und der Risikofaktor Mensch waren weitere Themen der Workshops, die von den teilnehmenden Gruppen durchlaufen wurden.

Alle Workshops stießen auf großes Interesse. Sichere Verkehrsteilnahme ist offensichtlich ein in der Lebenswelt der jungen Erwachsenen fest verankertes Thema.

Europa kommt in die Schule

Bundestagsabgeordnete Natalie Pawlik diskutiert mit den BSG-Schülern über die EU

Die Bundestagsabgeordnete Natalie Pawlik nahm im Rahmen des EU-Projekttages die Gelegenheit wahr, mit den Schülern der Beruflichen Schulen am Gradierwerk in Bad Nauheim (BSG) ins Gespräch zu kommen.

Der regelmäßig stattfindende EU- Projekttag ist dieses Jahr rund um den 04. März. In dieser Zeit gehen deutschlandweit Politikerinnen und Politiker in die Schulen und diskutieren mit den jungen Menschen über die Europäische Union.

An der zweistündigen Veranstaltung in der BSG nahmen drei Klassen mit ihren Lehrkräften teil. Frau Pawlik gelang es sofort, die Aufmerksamkeit auf das Thema Europäische Union zu lenken, indem sie jeweils fünf Schülern die Gruppenaufgabe stellte, zwei Begriffe zu finden, die sie mit der EU verbinden. Spätestens mit der Erläuterung der Assoziationen, z. B. Freiheit, EURO, Bündnis, im Plenum war das Interesse der Klassen an Europa geweckt. So wurden die Aufgaben des anschließend ausgeteilten Quiz lebhaft in jeder Gruppe diskutiert, um gemeinsam Lösungen zu finden. Z. B. war nach der Anzahl der gelben Sterne auf der Europaflagge gefragt oder woher der Name „Schengenraum“ kommt.  Zur Auflösung lieferte Frau Pawlik die nötigen Hintergrundinformationen stellte sich den diesbezüglichen Fragen. 

Nach einer kurzen Pause gab Frau Pawlik Einblicke in ihre Lebensgeschichte und schilderte ihren Einstieg die Politik.  Als 15 -jährige wurde sie Mitglied der Schülervertretung ihrer damaligen Schule, um die Schülerinteressen zu vertreten. Schnell erkannte sie, dass Engagement und Ausdauer mit Erfolg belohnt werden. So setzte sie ihre politische Arbeit fort, indem sie in eine ihren Interessen und Zielen entsprechende Partei eintrat. Seit 2021 vertritt Frau Pawlik (SPD) die Wetterau im Bundestag. 

Wahlrecht ab 16 Jahre

Sie ermunterte die Schüler am politischen Leben teilzunehmen und von ihrem Wahlrecht, das auf 16 Jahre herabgesetzt wurde, Gebrauch zu machen. Am 09. Juni 2024 finden die Europawahlen statt, die den Jugendlichen ermöglicht auf EU – Ebene mitzubestimmen.

Den Schülern wurde vor Augen geführt, dass die aktive Mitarbeit in einer Partei an keine beruflichen Voraussetzungen geknüpft ist und, dass dieser Weg jedem Bürger offensteht. 

Besonders interessiert zeigten sich die Berufsschüler hinsichtlich der aktuellen Themen  Fachkräftemangel, beispielsweise im Bereich der Kindertagesstätten und in der Alten- und Krankenpflege, BAföG sowie der EU - weiten Anerkennung der Studien- und Ausbildungsabschlüsse mit der Möglichkeit in jedem Mitgliedsland zu arbeiten. Frau Pawlik ging fundiert und gut verständlich auf die Fragen ein und nahm sich viel Zeit bei den Antworten. Sie verwies gegebenenfalls auch offen auf die Grenzen der derzeit bestehenden politischen Handlungsspielräume. Die zahlreichen Wortmeldungen und Beteiligungen an den sich daraus entwickelten Gesprächen zeigten, dass es Frau Pawlik gelang, schnell einen guten Draht zu den Schülern herzustellen.

Zusammengefasst zeigten sich die Schüler begeistert von der authentischen und motivierten Referentin. Ihr Engagement hat sich ein weiteres Mal gelohnt.

Demokratie-Move an den BSG

Donnerstagmorgen auf dem BSG-Schulhof: Aus dem Fenster eines Klassenzimmers dröhnt Rihanna, denn diese Pause ist nicht wie jede andere. Bei frischen 8°C versammeln sich Schüler- und Lehrerschaft auf dem Schulhof zum „Demokratie-Move“. Getreu der Selbstverpflichtung als „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ soll ein Zeichen für ein demokratisches Miteinander gesetzt werden. Politiklehrer Christian Blad bringt es in einer kurzen Ansprache auf den Punkt: „Wir als BSG möchten entschieden dafür einstehen, dass unsere Schule so bunt, tolerant, vielfältig und couragiert bleibt, wie sie ist.“ Der Applaus der Schülerinnen und Schüler darf optimistisch stimmen, dass das gelingen könnte.

Tanzprofi und Englischlehrer August Wehrheim erklärt kurz einige einfache Tanzschritte und los geht’s. Etwa hundert Schüler und Lehrer schwofen zum Song „Demokratikum“. Einen Schritt nach links, einen Schritt nach vorn, beim Refrain dazu die Hände in die Luft. De-mo-kra-ti-kum!“; und weil Tanzende und Zuschauer gleichermaßen Spaß haben, gibt es gleich eine zweite Runde. 

„Da stehe ich voll dahinter und weil Tanz befreit, finde ich das eine gute Methode“, so Initiator Wehrheim. Inspirieren ließ er sich von Reallabor Demokratikum aus Butzbach, von dem auch der Song stammt. Als die Pause vorbei ist, geht es befreit, aufgewärmt und demokratisch bewegt wieder in den Unterricht. 

Theater RequSiT: Freestyletheater und Suchtprävention

Rund 90 Schülerinnen und Schüler haben am 07.03.2024 an der Vorführung des Improtheaters teilgenommen. 

Das Theater RequiSiT, ein innovatives Konzept zur Suchtprävention, führt seit 2012 mit seinen ehemals suchtmittelabhängigen Darstellern jährlich bis zu 150 Veranstaltungen an Schulen und in Unternehmen durch. Am Donnerstag gastierte die Truppe auf Initiative von Vivien Musik, Sozialpädagogin bei Jugendberatung und Jugendhilfe e.V., an den BSG Bad Nauheim und bescherte der Schülerschaft des Berufsfachschulzweigs und einer Berufsvorbereitungsklasse einen abwechslungs- und lehrreichen Vormittag. Nach dem Motto „Erst schlappgelacht, dann nachgedacht“ bekamen die Schüler eine Kostprobe des Improvisationstalents der ehemals suchtmittelabhängigen Darsteller, die auf Zuruf originelle und humorvolle Szenen erfanden. Im Anschluss ging es in neun Kleingruppen ins Gespräch mit den Schauspielern. „Die ehemals Süchtigen sind fest angestellt, seit Jahren clean und haben eine Therapie mit dem entsprechenden Reflexionsprozess durchlaufen“, erklärt Geschäftsführerin und Theaterpädagogin Nora Staeger. Ohne Anwesenheit von Lehrern konnten die Schüler auch persönliche Fragen stellen, um die Perspektive ihrer Gesprächspartner auf die zurücklegende Suchtkarriere nachzuvollziehen. Im Gespräch gehe es dann aber immer auch auf die Metaebene, um die Psychologie einer Suchterkrankung, so Staeger.
Mit diesem Angebot möchte das Theater Jugendliche für das Thema „Sucht“ sensibilisieren und ihnen ein besseres Verständnis vermitteln, was Sucht alles sein kann und wie sie entsteht, sodass sie ihren eigenen Konsum überdenken und die Risiken von Sucht besser einschätzen können.
Die Schüler äußerten sich beeindruckt von der Offenheit der Theaterleute und erwarben Kenntnisse, die der klassische Unterricht nicht vermitteln kann.

Die zukünftigen Einzelhandelskaufleute stärken ihre sozialen Kompetenzen

Der Workshop „Teamwork, Konfliktmanagement und Kommunikation“ fordert und fördert die Akteure

An den Beruflichen Schulden am Gradierwerk in Bad Nauheim (BSG) fand erstmalig der Workshop „Teamwork, Konfliktmanagement und Kommunikation“ statt. Die QuABB-Ausbildungsbegleiterin Annette Koch und die Lehrkräfte Andrea Meißner und Johanna-Gerlinde Rausch initiierten und begleiteten mit dem Schulsozialpädagogen Rainer Grün die Veranstaltung für die Einzelhandelskaufleute des ersten Ausbildungsjahres. QuABB steht für das vom Land Hessen finanzierte Projekt QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung an Berufsschschulen und Betrieben) und zielt darauf ab, Ausbildungsabbrüche der Berufsschülerinnen und Berufsschüler durch frühzeitige Beratung und Unterstützung zu vermeiden. 

Im Fokus des Workshops standen die Themen Zeitmanagement, Übungen zum Konfliktmanagement und Teamarbeit. In selbst organsierten Gruppen wurden die vorgestellten Themen von den Auszubildenden erarbeitet und anschließend im Plenum präsentiert. Hier konnten sich einige durchdachte und gut aufgebaute Präsentationen sehen und hören lassen.  Besonders bemerkenswert war die hohe Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler sowie das konzentrierte und kreative Arbeiten im Team.

Der auf diese Weise erstmalig durchgeführte Workshop mit rund 80 Schülerinnen und Schülern erwies sich insgesamt als interessant, interaktiv und kurzweilig.  Er stellt als gelungene Auftaktveranstaltung eine neue Form der Begleitung der Auszubildenden dar. Durch die stets präsente QuABB – Ausbildungsbegleiterin Frau Koch konnte ein guter Zugang zu den Auszubildenden hergestellt werden, was sich auch später am Anstieg der Beratungssuchenden zeigte. 

Ein herzliches Dankeschön von QuABB für die Unterstützung geht an die Lehrkräfte der BSG Frau Meißner, Frau Rausch, Frau Schoof, Frau Härnter, Frau Walter, Frau Linke, Herrn Haebel und Herrn Kahn. 

Aufgrund des positiven Feedbacks aller Beteiligten ist die Etablierung einer Workshopreihe durch QuABB an der BSG Bad Nauheim geplant. 

Der Geldpolitik ganz nah

BSG-SchülerInnen zu Besuch bei der Europäischen Zentralbank

Einen Tag vor der ersten diesjährigen EZB-Ratssitzung besuchten 16 angehende Industriekaufleute der Beruflichen Schulen am Gradierwerk (BSG) in Bad Nauheim mit ihrer Lehrerin Bianca Krämer die Europäische Zentralbank in Frankfurt.

Die Auszubildenden befinden sich im zweiten Lehrjahr und werden nächstes Jahr ihre Abschlussprüfungen absolvieren. Die Tour durch das Besucherzentrum beinhaltete einen Vortrag über die Rolle und Aufgaben der EZB.  Im Anschluss erhielten die Schüler hinreichend Gelegenheit für Fragen zu prüfungs- und unterrichtsrelevanten Themen bzgl. der Geldpolitik.

Nachdem die Klasse die Sicherheitskontrolle passiert hatte, wurde sie von einem EZB-Mitarbeiter in Empfang genommen, der sie im Eingangsbereich des Besucherzentrums interaktiv mit der Geschichte der EZB vertraut machte.

Anschließend durften die Auszubildenden den beeindruckenden Pressesaal im 5. Stock besichtigen, der für die tags darauffolgende Pressekonferenz hergerichtet wurde. In der Pressekonferenz sollen die Ergebnisse der EZB-Ratssitzung, in der die 26 Währungshüter der Europäischen Gemeinschaft  unter der Leitung der EZB-Präsidentin, Christine Lagarde, den zukünftigen Leitzins festgelegen,  vorgestellt werden.

Zurück im Besucherzentrum führte der EZB-Mitarbeiter die Gruppe durch die Ausstellung, die über die Mitgliedsstaaten der EZB und die Sicherheitsmerkmale der EURO-Geldscheine informierte. Er band die jungen Besucher bei seinen Ausführungen durch Fragen mit ein, sodass diese zum Nachdenken angeregt wurden, eigene Gedanken entwickeln und einbringen konnten. In dem zum Besucherzentrum gehörenden 360° Kino nutzten die Schüler danach die Möglichkeit, sich in einem Film die Aufgaben der EZB noch einmal vor Augen zu führen.

Am Ende der Tour beantwortete der EZB-Mitarbeiter bereitwillig allgemeine Fragen zur Organisation der EZB. 

Dankbar für die spannende und interessante Führung und für den „Unterricht mal anders“ beendeten die Schüler voller neuer Eindrücke den gelungenen Vormittag. 

Tag der Menschenrechte und der Nachhaltigkeit am 11.12.2023 an den BSG Bad Nauheim.

„Es ist doch kein schönes Leben, wenn man alles nur vorgeschrieben kriegt.“ So fasst Lavinia Cullmann ihre Kritik an der Lage der afghanischen Frauen unter dem Talibanregime zusammen. Gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen Aysan Göksen und Afsana Musawi aus der 11 BFW steht sie an einer informativ gestalteten Lernstation, die sie gemeinsam für ihre Mitschüler aufgebaut haben und an welcher sie Afghanistan und Deutschland in Hinblick auf Frauenrechte vergleichen. Sie haben auf der Straße Interviews geführt, kennen sich mit dem Thema aus und geben beredt Auskunft: „In Afghanistan werden Frauen geschlagen oder sogar getötet, wenn sie nicht tun, was der Ehemann verlangt. Aber auch Deutschland gibt es viel häusliche Gewalt.“ Dazu kämen der Gender-Pay-Gap und eine starke Sexualisierung von Frauen. „Frauen werden nicht neutral beachtet. Als Frau kann man nicht einmal jemanden aus Freundlichkeit anlächeln. Das finde ich sehr schade.“

Es ist der Montag nach dem Tag der Menschenrechte, einem internationalen Gedenktag anlässlich der Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen vom 10.12.1948. An den BSG Bad Nauheim ist dies eine der jährlichen Schwerpunktveranstaltungen. Statt Berufsschulunterricht gibt es heute für die meisten Klassen einen der etwa 50 Workshops, überwiegend von Schülern für Schüler, teils auch mit externen Referenten wie dem Team Respekt und dem Requisit-Theater. Auch der World-University-Service ist eingebunden. Der vermittelt ausländische Studenten, die aus ihren Heimatländern berichten. Das Rahmenprogramm besteht aus einem von den Ernährungsklassen fair und nachhaltig gestalteten Frühstück mit Grußworten Drosia Tanriverdis vom Organisatorenteam, der stellvertretenden Schulsprecherin Nicole Milione und des Schulleiters Andreas Stolz. Wünsche, eine friedlichere Welt betreffend, werden in großer Zahl an einen Olivenbaum in der Cafeteria gehängt, auf dem Schulhof eine menschliche Friedenstaube gestellt. 

„Man sieht direkt, wie viel Engagement die Schüler hier reingesteckt haben“, kommentiert Elias Hill aus der Fachoberschule die von einer Klasse der Bürokaufleute erstellte Ausstellung über Fachkräftemangel, Migration und Integration im Filmsaal. Gemeinsam mit seiner Freundin Lara lässt er das überwältigende Informationsangebot auf sich wirken. Ralf Grapmayer, Teamsprecher des zwölfköpfigen Organisatorenteams, hat ebenfalls viel Engagement in diesen Tag gesteckt. Er freut sich besonders, dass so viele Veranstaltungen von Schülern getragen werden und möchte in Zukunft nach Möglichkeit alle Schülerinnen und Schüler aktiv in den Tag der Menschenrechte einbeziehen. „Bei den Menschenrechten geht es um ein gutes Zusammenleben, das ist so wichtig wie der Fachunterricht“, beschreibt er selbstbewusst seine persönliche Motivation. Erstrebt ist, die Schule weiter zu einem positiv besetzten, ganzheitlichen Lernort zu machen. Dazu stellt der Tag der Menschenrechte einen wichtigen Beitrag dar.

Auszeichnung zur Umweltschule für die Beruflichen Schulen am Gradierwerk

Umweltbildung oder die „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ist ein fest verankertes Ziel der Beruflichen Schulen am Gradierwerk in Bad Nauheim.

Neben der Müllvermeidung wird von allen Mitgliedern der Schule an den sogenannten POR-Stationen (Points of Rubbish) der Abfall getrennt gesammelt. Gemischte Mülleimer in Klassenräumen gibt es nicht.
Außerdem ist jede Klasse für eine Woche im Schuljahr gemeinschaftlich für die Sauberkeit in der Schule verantwortlich. Nach einem etablierten Kehrsystem wird dann mit Besen und Zangen gänzlich „klar Schiff“ in der Schule gemacht.

Auch das Pausenangebot betreffend wurden sich Gedanken gemacht. So können die Besucher der Bad Nauheimer Schule in einigen Pausen selbstgemachte vegetarische Pausensnacks erwerben. Diese werden von den engagierten Klassen mit dem Schwerpunkt „Ernährung“ produziert und an die Mitschülerinnen und Mitschüler verkauft. Der Lebensmitteleinkauf hierfür erfolgt bei regionalen Bioanbietern.

Für diese beiden Projekte aus den vergangenen zwei Jahren, die in Bad Nauheim umgesetzt und dokumentiert wurden, erhielten die Beruflichen Schulen am Gradierwerk jetzt die Auszeichnung „Hessische Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“.

Diese Auszeichnung wird vom Hessischen Kultusministerium und dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für das besondere Engagement einer Schule in der Umsetzung der Bildung für nachhaltige Entwicklung für die Dauer von zwei Jahren verliehen. Unterstützung erhalten die Schulen in Form von Fachtagungen und Fortbildungen für Lehrkräfte.

Im Hörsaalcampus Westend der Goethe-Universität Frankfurt haben neben der BSG in feierlichem Rahmen 130 südhessische Schulen diese Auszeichnung erhalten.

Als Umweltschule werden Nachhaltigkeitsthemen praxisorientiert über alle Fächer hinweg vermittelt, damit die Jugendlichen angeregt werden, sich auch über die Schule hinaus für Umwelt und Naturschutz zu engagieren.

Beeindruckendes Spektrum an Bildungsmöglichkeiten

Berufliche Schulen am Gradierwerk informieren über ihr großes Bildungsangebot

Die Beruflichen Schulen am Gradierwerk (BSG) in Bad Nauheim luden am 02.12.2023 Schüler und Schülerinnen mit Eltern zum Beratungstag zu wählbaren Vollzeitschulformen und schulischen Ausbildungsmöglichkeiten ein. In jeder Schulform können sich die Schülerinnen und Schülern zwischen mehreren beruflichen Schwerpunkten entscheiden.

Das berufliche Kompetenzzentrum bietet den Schülerinnen und Schülern Bildungsmöglichkeiten in den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung, Informationsverarbeitung, Sozialpädagogik, Ernährung und Hauswirtschaft sowie Gesundheit an. In jedem dieser Bereiche können verschiedene Schulabschlüsse erworben werden, wie der Hauptschulabschluss, der mittlere Bildungsabschluss und die allgemeine Fachhochschulreife.  Zusätzlich kann mit der zweijährigen Höheren Berufsfachschule eine vollschulische Ausbildung in den Bereichen Bürowirtschaft, Informationsverarbeitung oder Sozialpädagogik/Sozialassistenz absolviert werden. So wird die Schule den individuellen Bedürfnissen und Interessen mit der entsprechenden Schulform gerecht und kümmert sich um eine zeitgemäße Ausbildung der jungen Menschen in der Region.

Die Klasse 12 HBB übernahm unter der Federführung der Lehrerin, Sabine Linnemann, die Organisation des Beratungstages. Sie empfingen die Gäste, boten Orientierungshilfen und Schulführungen an. Während des Schulrundganges konnten die Besucher die renovierten und digital ausgestatteten Unterrichtsräume sowie die modern eingerichteten Klassenzimmer für den praxisbezogenen Unterricht in Augenschein nehmen.

Reduzierung des Fachkräftemangels im Kitabereich

Die Lehrkräfte berieten die Interessierten in ausführlichen Gesprächen und ließen keine Fragen offen. Die Kolleginnen und Kollegen der Fachschule Sozialwesen informierten über ihren Bildungsgang und warben für die Erzieherausbildung. Besonders am Herzen liegt allen dabei die Reduzierung des Fachkräftemangels im Kitabereich. Zudem standen Schülerinnen und Schüler aus den jeweiligen Schulformen mit ihren Erfahrungsberichten zur Seite.

Die Sozialarbeit an der Schule wurde von Frau Musik und Herrn Grün, den Sozialarbeitern an der BSG, vorgestellt. Sie verwiesen auf ihr „Offenes Büro“, das den Schülerinnen und Schülern jederzeit Beratung bietet.

Die neuen Erkenntnisse und Eindrücke konnten in dem von der Klasse 10 BFE hergerichteten „Advents Café“ bei Kaffee, Kuchen und Snacks überdacht werden.

Berufsfeld Soziapädagogik an den Beruflichen Schulen am Gradierwerk in Bad Nauheim– eine starke Initiative für mehr Erzieher*innen in der Wetterau

An den Beruflichen Schulen am Gradierwerk (BSG) in Bad Nauheim wurden am 18.09.2023 52 Erzieherinnen und Erzieher feierlich verabschiedet. Zehn weitere Absolvent*innen werden in der nächsten Zeit noch ihre Prüfung zur staatlichen Anerkennung ablegen, sie haben sich für die Teilzeitform des Anerkennungsjahres entschieden.
Auf Ihren Einsatz in der Praxis warten händeringend Kinder, Jugendliche und Erwachsenen sowie deren Mitarbeiter*innen in Krippen, Kindertagesstätten, Wohngruppen der Jugendhilfe sowie Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen.
Ein Großteil der Absolvent*innen hat an den BSG nach der Mittleren Reife die 2-jährige Ausbildung zur Sozialassistentin / zum Sozialassistenten absolviert und danach die 3- Jährige Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher erfolgreich beendet.
Doch auch die Zahl der sogenannten Quereinsteiger*innen in die Erzieherausbildung an den BSG ist mit 30 % erfreulich. Diese bringen als Voraussetzung (Stichtag 15.02.2023) mindestens ein erfolgreich absolviertes 3-monatiges sozialpädagogisches Praktikum in Vollzeit, mittlere Reife und eine abgeschlossene Ausbildung auf dem DQR4 Niveau des deutschen Qualifikationsrahmens oder ein Abitur mit.
 „Wir als Abteilung Sozialpädagogik nehmen den Fachkräftemangel in allen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern sehr ernst und möchten gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern aus der Praxis diesem entgegenwirken und die Anzahl der Schüler*innen in der Sozialassistenz und der Studierenden in der Fachschule weiter ausbauen“, so die Abteilungsleiterin der Fachschule für Sozialwesen Claudia Ziegle-Süßel.
Im Rahmen der BSG Ausbildungsmesse für die Bad Nauheimer Schulen werden am Fr., den 06. Oktober ca. 45 sozialpädagogische Einrichtungen und Träger aus der Region vertreten sein. Mit unterschiedlichen Präsentationstechniken, Mitmachangeboten und insbesondere auch durch aktive Gespräche werden Sie um zukünftige Fachkräfte werben. Die Messestände werden von Lernenden der Berufsfachschule, Fachoberschule, Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz, Studierenden der Fachschule für Sozialwesen Fachrichtung Sozialpädagogik und Abschlussklassen der Bad Nauheimer Schulen besucht.
Um weitere Interessent*innen für die Berufsrichtung zu informieren stellt die BSG an 17 Informationsabenden an den Allgemeinbildenden Schulen im Wetteraukreis die vielfältigen Möglichkeiten für die berufliche Zukunft im sozialpädagogischen Bereich vor.
Was viele nicht wissen, ist, dass man an den BSG in der Berufsfachschule zum Erwerb der Mittleren Reife bereits den Schwerpunkt Sozialpädagogik wählen kann, um darauf aufbauend die Ausbildung in der Sozialassistenz zu absolvieren, was eine Möglichkeit ist, anschließend an der Fachschule in die Erzieherausbildung zu gelangen.
Auch kann man bei entsprechendem Notenbild entweder in der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz oder der Erzieherausbildung durch Zusatzunterricht und Prüfungen in den allgemeinbildenden Fächern die Fachhochschulreife mit erwerben. Die Schule berät gerne zu diesen Fragen.
Hat man die Voraussetzungen für die Aufnahme in die 3-Jährige Erzieherausbildung in Vollzeit erworben, dann gibt es an den BSG seit 2020 neben der regulären Vollzeitform auch die Form PivA (praxisintegrierte vergütete Ausbildung). Dort schließen die Bewerber*innen nach einem Bewerbungsverfahren an den BSG mit einem der Kooperationspartner der Fachschule, d.h. Träger der unterschiedlichen kommunalen, kirchlichen oder auch privaten sozialpädagogischen Einrichtungen einen tariflich vergüteten Ausbildungsvertrag ab. Im 1. und 2. Ausbildungsabschnitt sind die Studierenden an drei Tagen an der Schule und an zwei Tagen in der Praxis und im 3. Ausbildungsabschnitt arbeiten die Studierenden an drei Tagen in der Praxis und sind an zwei Tagen in der Schule. Die Grundlage für die Bezahlung ist der Tarifvertrag für die Auszubildenden des öffentlichen Dienstes | Pflege (TVAöD).
Ebenso können Studierende an den BSG Bad Nauheim die Erzieherausbildung in der regulären Vollzeitform absolvieren. Diese wird auf Antrag in den ersten beiden Jahren durch das einkommensunabhängige und nicht rückzahlungspflichtige Aufstiegs-BAföG gefördert. Im dritten Jahr haben die Studierenden ein vergütetes Arbeitsverhältnis in der sozialpädagogischen Praxis. In den ersten beiden Jahren findet an 5 Tagen pro Woche Unterricht in der Schule statt und es werden zwei 6-wöchige Blockpraktika (auch im Ausland möglich), ein 2-wöchiges Erkundungspraktikum sowie weitere Erkundungen in der sozialpädagogischen Praxis der Wetterau absolviert. Im letzten Jahr werden die Erfahrungen in der sozialpädagogischen Praxis gemeinsam mit den Praxisausbilder*innen durch Besuche der Lehrkraft und 20 Studientage an den BSG unter Rückbezug auf das erworbene Fachwissen reflektiert.
Sind Sie neugierig geworden und haben weitere Fragen z.B. zu Ausbildungsmöglichkeiten in der Sozialpädagogik oder zu Kooperationsmöglichkeiten als Einrichtung oder Träger?
Dann kommen Sie doch einfach zu unserem Informationstag am Samstag, den 02.12.2023, von 9:30-13:30 Uhr an die BSG, recherchieren auf unserer Homepage oder wenden Sie sich unter verwaltung@bsg.wwschool.de bzw. 06032/93552 11 an unser Sekretariat.

IT – Ausbildungsberufe im Trend

Ausbilder/innen für IT-Berufe treffen sich in den Beruflichen Schulen am Gradierwerk

Der Einladung von Ralf Müller, zum Ausbildertreffen für IT -Berufe in der BSG kamen die Ausbilder/Innen aus Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche, Organisationen und Vereinen gerne nach. Müller, Abteilungsleiter Duale Ausbildungsberufe an den Beruflichen Schulen am Gradierwerk (BSG) in Bad Nauheim begrüßte zudem die Schulleiter Andreas Stolz von der BSG sowie Nick Szymanski von der Johann-Phillip-Reis Schule (JPRS) in Friedberg sowie die unterrichtenden Lehrkräfte. Zwischen den beiden Berufsschulen besteht eine Kooperation in der theoretischen Begleitung der IT-Berufsausbildung.

Derzeit 127 Auszubildende aus rund 50 Unternehmen

Die digitale Transformation der Geschäftsprozesse in den Betrieben erfordert eine immer größere Anzahl von unterschiedlich spezialisierten IT – Fachkräften. Derzeit werden 127 Auszubildende in rund 50 Betrieben aus unterschiedlichen Branchen unterrichtet; Tendenz steigend.

Lutz Voigt, Fachbereichsleiter IT, informierte die Gäste über die neue „IT-Berufe- Ausbildungsverordnung 2020“ von der IHK, die diesen Anforderungen an die spezifischen Qualifikationen der Mitarbeiter im IT -Bereich gerecht werden soll. So wurden die IT-Berufe neu geordnet und in vier Berufsbilder eingeteilt: IT- Systemelektroniker, Kaufleute für IT-Systemmanagement, Kaufleute für Digitalisierungsmanagement, und Fachinformatiker für verschiedene Fachrichtungen.

Überdurchschnittliche Prüfungsergebnisse und positives Feedback

Die Ausbildung ist auf drei Jahre ausgelegt. Im Unterricht werden je nach IT-Beruf Schwerpunkte gelegt, um die Prüfungsteile, die bundeseinheitlich von der IHK erstellt und organisiert werden, gut bewältigen zu können. Die von Voigt aufbereitete Statistik über die Ergebnisse der Abschlussprüfung Sommer 2023 Fachrichtung Systemintegration ließ erkennen, dass die von der BSG und der JPRS gemeinsam beschulten Auszubildenden gleichauf mit dem Bundesdurchschnitt und sogar überdurchschnittlich abschnitten. Das von Voigt eingeholte Feedback ergab folgende Ergebnisse: Mit gut bis sehr gut wurde die schulische Hard- und Softwareausstattung bewertet; genauso wie das Verhältnis Praxis zu Theorie im Unterricht. So wurden im letzten Schuljahr zu Unterrichtszwecken zusätzliche Cisco- Netzwerkgeräte angeschafft.

Abschließend ermutigte Voigt die Ausbilder/innen zur Mitarbeit im IHK-Prüfungsausschuss, da die stetig wachsende Anzahl der Prüfungen genehmigt, korrigiert und bewertet werden müssen.

Nach dem gemeinsamen Teil der Veranstaltung ergriffen die Ausbilder und die Lehrkräfte die Gelegenheit sich in Einzelgesprächen auszutauschen.

Da das Interesse an solch einer Zusammenkunft groß ist, wird es nach pandemiebedingtem längerem Ausfall wieder regelmäßig stattfinden.

Besuch der Podiumsdiskussion des Jugendbeirats Bad Nauheim zur Landtagswahl 2023

Im Rahmen der Landtagswahl 2023 besuchte die Klasse 12FOW5 am 05.10.2023 mit ihren Lehrkräften Herr Girmann & Herr Blad die Podiumsdiskussion des Jugendbeirats Bad Nauheim im großen Konzertsaal der Trinkkuranlage. Eingeladen waren Frau Anette Wetekam (CDU), Frau Anne Thomas (SPD), Herr Daniel May (Bündnis 90/Die Grünen), Herr Rene Rock (FDP), Herr Andreas Lichert (AFD) und Herr Jan Schalauske (Die Linke) sowie die Schülerinnen und Schüler der Bad Nauheimer Schulen.

Die Politikerinnen und Politiker beantworteten Fragen zu den Schwerpunkten Bildung, Soziales, Bauen und Wohnen, Mobilität und Umwelt. Anschließend nutzen einige der ca. 300 anwesenden Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen.

Spanisch- KMK-Prüfungen im Juli 2023

Sophie Kjaersgaard sowie Kira Steinbach, beide Auszubildene im Groß- und Außenhandelsmanagement ( 11GK.1),  bestehen erfolgreich die KMK-Sprachprüfung im Fach Spanisch im Juli 2023 an unserer Schule.

 

Der Schulleiter Andreas Stolz, die Spanischlehrerinnen Gerlinde Rausch und Monika Süß gratulierten ganz herzlich den Absolventinnen zu ihren besonderen Leistungen.

 

Monika Süß, KMK-Fremdsprachenkoordinatorin an den BSG

Bad Nauheim, 19. Juli 2023

Theoretische Abschlussprüfung an der Fachschule für Sozialwesen Fachrichtung Sozialpädagogik erfolgreich bestanden

46 Absolvent*innen der vollschulischen Ausbildungsform an der Fachschule für Sozialwesen Fachrichtung Sozialpädagogik der BSG-Bad Nauheim feierten am 15. Juli einen weiteren Meilenstein in Ihrer Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher: Sie haben erfolgreich den theoretischen Teil ihrer Fachschulausbildung abgeschlossen.

Die vollschulische Ausbildungsform dauert an den BSG-Bad Nauheim drei Jahre: Zwei Jahre fachtheoretische Ausbildung, in die u.a. zwei sechswöchige Praktika in sozialpädagogischen Einrichtungen integriert sind. An die theoretische Abschlussprüfung schließt sich die Anerkennungszeit in einer Einrichtung der sozialpädagogischen Praxis an und die Ausbildung wird mit der Prüfung zur staatlichen Anerkennung abgeschlossen. 

Die Absolventinnen und Absolventen haben sich mit Unterstützung von Ihren Lehrkräften und Mentor*innen in den vergangenen zwei Jahren intensiv auf ihre beruflichen Herausforderungen vorbereitet. Das vielseitige Lehrprogramm der Fachschule für Sozialwesen hat ihnen eine fundierte Wissensbasis, praktische Erfahrungen und wichtige Schlüsselqualifikationen vermittelt. Sie werden in dem nun anstehenden Anerkennungsjahr ihre Kenntnisse und ihr fachliches Wissen in der Praxis erproben und dadurch ihre Kompetenzen als pädagogische Fachkraft weiter ausbauen.

"Wir sind unglaublich stolz auf unsere Absolvent*innen, die in den letzten Jahren durch ihre Entschlossenheit und ihr Engagement herausragende Leistungen erbracht haben", sagte Herr Schulleiter Stolz. Er übergibt Magdalena Winter und Helena Steuerwald die Urkunden für besondere Leistung mit einem Notendurchschnitt von 1,4.

"In der Ausbildung kam Ihrer Persönlichkeitsbildung eine große Bedeutung zu, die Sie nun in die Lage versetzt, an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder, Jugendlichen und deren Eltern anzuknüpfen und diese auf ihren Lebenswegen ressourcenorientiert zu begleiten." fügt Abteilungsleiterin Ziegle-Süßel hinzu und bedankt sich herzlich bei den engagierten Lehrkräften, allen Kooperationspartnern und den Eltern für ihre Unterstützung der Studierenden in den letzten zwei Jahren.

„Sie haben viele Herausforderungen gemeistert. Sie haben nicht nur Fachwissen erworben, sondern auch wichtige Lebenskompetenzen entwickelt.“ lobt Herr Yilmaz, Klassenlehrer der 12 Fachschule 1.

„Doch dieser Abschluss ist nicht nur das Ende eines Kapitels, sondern auch der Beginn einer neuen Reise. Wir stehen vor neuen Herausforderungen und Chancen. Die Welt verändert sich stetig, und es liegt an uns, mit Offenheit, Kreativität und Engagement auf Veränderungen zu reagieren. Bewahren Sie Ihre Neugier und entwickeln Sie sich stets weiter.“ so Frau Yamini, Klassenlehrerin der Klasse 12 Fachschule 2.

Die Abschlussfeier, die in der Mehrzweckhalle der Schule stattfand, markiert einen besonderen Moment für die Absolventen und ihre Familien. Hier hatten sie Gelegenheit, in schöner Atmosphäre ihre Erfolge zu feiern und ihre Zukunftsperspektiven zu diskutieren.

Weitere Informationen zu verschiedenen Ausbildungsformen zur Erzieherin / zum Erzieher  finden Sie auf der Homepage unter www.bsg-bn.de oder kontaktieren Sie claudia.ziegle-suessel(at)bsg.wwschool.de.

Dankeschön ans ARZ Darmstadt

Am 30. Mai 2023 besuchte der gesamte Ausbildungszweig Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte der Beruflichen Schulen am Gradierwerk Bad Nauheim das Apothekenrechenzentrum - ARZ - in Darmstadt.

Berufsschülerinnen und Berufsschüler des ersten, zweiten und dritten Ausbildungsjahres in Begleitung ihrer Dozentinnen Antje Böttcher, Maike Nittka, Bianca Schmitt und Bärbel Meißner erhielten interessante Informationen zum gesamten Rezept-Abrechnungsprozess. Das ARZ rechnet für circa 2500 Apotheken Deutschlandweit bis zu 5 Millionen Rezepten pro Monat u. a. mit gesetzlichen Krankenkassen, Sozialämtern und Berufsgenossenschaften ab. Während der Führung gab es umfassende Einblicke zu „Weg der Rezepte“ im ARZ bis zu deren Abrechnung. Ebenso wurde gezeigt, welche Probleme beim Durchlaufen der einzelnen Stationen auftreten können, z. B. wenn Rezepte nicht lesbar sind und wie diese dann trotzdem zur Abrechnung gelangen. Der Besuch startete mit dem netten Empfang durch Frau Uta Roseano und Herrn Dirk Arnold und endete mit einer kleinen Stärkung in Form von belegten Brötchen und Getränken. Die vielen Einblicke wurden mit ausführlichen Erklärungen verständlich abgerundet.

Ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten dafür.

Bundesweite Ausbildungskampagne der IHK

Die IHK hat unter dem Motto "Jetzt #könnenlernen" eine Kampagne gestartet, die zeigt, wie wichtig eine Ausbildung ist und welche Möglichkeiten sie bietet.

Informationen und eine Stellenbörse finden Sie hier: https://www.ausbildung-macht-mehr-aus-uns.de/ und hier: https://www.ihk.de/braunschweig/aus-und-weiterbildung/die-erste-bundesweite-ausbildungskampagne-der-ihks-5738400

Schulpodcast mit Alex

Wie ist es als Mensch mit Lernbehinderung und ADHS zu leben? Unser lieber Kollege Alex erzählt von seiner Diagnose, seinem Arbeitsalltag aus Sicht eines behinderten Menschen und berichtet, was er privat gerne macht.

https://open.spotify.com/episode/5bKeqj8pYLnVV7txGPFZkE?si=987597168a084923

https://podcasts.google.com/feed/aHR0cHM6Ly9hbmNob3IuZm0vcy9jNDM5NjYwMC9wb2RjYXN0L3Jzcw/episode/NmEzNDhiYzYtNGM4My00ZWQyLWE0ZWQtOWM0MzNhYjlkN2E0?sa=X&ved=0CAUQkfYCahcKEwiY6er68Nv-AhUAAAAAHQAAAAAQCg


Außerdem hat er eine wichtige und dringende Botschaft an alle Schwangeren!

Reinhören lohnt sich unbedingt.

Schulhündin Masha

Unterstützung auf drei Pfoten

Die BSG hat eine neue Mitarbeiterin bekommen, Schulhündin Masha befindet sich seit Anfang November in Ausbildung und ihr Einsatz wurde vom Kollegium nun einstimmig beschlossen.

Masha ist eine 2 ½-jährige Dackel-Chihuahua Hündin aus Rumänien, die Anfang März 2022 einen Zugunfall hatte und dadurch ihre Rute und ein Hinterbein verloren hat. In ihrer Genesungszeit musste ihre Besitzerin, die BSG-Lehrkraft Tanja Schneider, sie manchmal mit in die Schule bringen, natürlich in Absprache mit unserem Schulleiter Herrn Stolz.

In dieser Zeit ist der positive Effekt für die Schüler*innen sofort aufgefallen und Frau Schneider hat sich dazu entschlossen mit Masha die Ausbildung zum Schulhund und Therapiebegleithund zu beginnen. Hierfür war zunächst ein Wesenstest von Masha notwendig. Die Ausbildung für Hund und Mensch beinhaltet 42 Theoriestunden und mindestens 28 Praxisstunden. Die Ausbildung ist dann ca. September 2023 mit einer schriftlichen Prüfung und einer Hausarbeit abgeschlossen.

Ein Schulhund sorgt in der Regel für ein besseres Klassenklima, fördert die Kontaktaufnahme untereinander und erleichtert oft den Zugang zu den eigenen Gefühlen. Masha wird zunächst in den Klassen von Frau Schneider (BFS und HBS) eingesetzt, später sind aber auch Kurse für tiergestützte Pädagogik oder Teamtraining angedacht. Ein Schulhund ist nicht jeden Tag an der Schule, sondern maximal an zwei Tagen pro Woche. Masha freut sich sehr Euch/Sie kennenzulernen und genießt die Streicheleinheiten sehr.

Information zum Thema: Cybergrooming

Wir möchten Sie auf ein wichtiges Thema aufmerksam machen. Lesen Sie bitte als Erziehungsberechtigte bitte folgende Informationen zum Thema "Cybergrooming", die durch die Polizei in Mittelhessen zur Verfügung gestellt wird.

Bitte hier klicken.

Unterstützungsangebot

Seelsorge

Liebe Lernende, liebe Erziehungsberechigte, liebe Kolleg*innen,
wir haben hier Anlaufstellen zusammengefasst, an die man sich bei Bedarf wenden kann.

    Diese Beratung wendet sich an alle Menschen jeglicher Herkunft.

Kommentare, Anregungen, Kritik?

Unsere Homepage soll eine Plattform für alle sein, die sich aktiv an der Gestaltung unseres Schullebens beteiligen wollen. Wenn Ihnen also etwas gut gefällt, wenn Sie Verbesserungsvorschläge haben oder wenn Sie selbst etwas veröffentlichen wollen, dann sprechen Sie uns an. Wenden Sie sich direkt an Jennifer Steinbrecher, sie betreut unsere Homepage.

Mit freundlichen Grüßen Andreas Stolz (Schulleiter)

Unsere Leitsätze und die Menschen "hinter" den BSG

Unser Schulprogramm und unsere Leitsätze finden Sie im Menü Unser Schulprogramm.

Wenn Sie die Menschen kennenlernen möchten, die "hinter" den Beruflichen Schulen am Gradierwerk stehen, dann schauen Sie bitte in das Menü Organisation einer SBS-Schule.

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Masern Impfpassüberprüfung

Hier finden Lehrer*innen und Mitarbeiter*innen und Schüler*innen Informationen zum Thema Masern-Impfpflicht.

Berufserfahrung im Ausland  ̶  Europakompetenz durch Erasmus+

Erfahren Sie mehr unter Erasmus+!