Berufserfahrung im Ausland ̶ Europakompetenz durch Erasmus+

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Erfahrungsberichte zweier Praktikantinnen

Bericht über Cuenca

Hallo, ich heiße Tamina, bin 21 Jahre alt und mache derzeit meine Ausbildung zur Industriekauffrau. Den schulischen Teil der Ausbildung absolviere ich in an der Beruflichen Schule am Gradierwerk in Bad Nauheim. Neben wirtschaftlichen Fächern lerne ich auch die Fremdsprache Spanisch. Um meine Spanischkenntnisse zu verbessern, wurde mir von der Schule eine Teilnahme an einem Erasmusprogramm angeboten. Im Folgenden möchte ich euch von meiner Reise nach Spanien berichten:

Meine Sprachreise führte mich in eine kleine Stadt namens Cuenca. Sie ist mit dem Auto ca. 2 Stunden von Madrid entfernt. Vor der Reise hatte ich großen Respekt, ließ sie aber voller Vorfreude auf mich zukommen. Am Tag der Anreise war ich dann schon etwas aufgeregt. Bei dem Kennenlernen meiner Familie war ich ein wenig überfordert, denn das Verstehen der schnellen Sprache Spanisch fiel mir anfangs schwer und das Sprechen funktionierte auch noch nicht. Aber schließlich war auch das Ziel der Reise in jeglicher Hinsicht zu lernen.

Unter der Woche ging es morgens zur Sprachschule. Dort hatte ich mit einer Freundin und anderen Schülern aus unterschiedlichen Städten Deutschlands Unterricht. Wir lernten unter anderem Dialoge zu führen und viel Grammatik als Grundlage. Aber auch an Spaß fehlte es nicht. Wir fuhren beispielsweise Kajak, besuchten den Strand und aßen Churros. Durch die Sprachschule habe ich viele großartige neue Leute kennengelernt, mit denen ich sehr viel in der Freizeit unternommen habe. Auch Fiesta!!

Nach der Schule ging es zum Praktikum. Ich zum Beispiel arbeitete in einem Hotel. Mein Aufgabenbereich umfasste die Unterstützung im Alltag. Dies bedeutete Aushelfen in der Wäscherei, an der Rezeption oder im Restaurant des Hotels. Das Arbeiten im Hotel bereitete mir sehr viel Freude, da die Mitarbeiter sehr humorvoll waren und ich dort sehr liebevoll aufgenommen wurde. Vor allem durch die Mitarbeiter habe ich viel Spanisch gelernt. Da diese kaum Englisch oder andere Sprachen sprechen, war ich quasi gezwungen, mit ihnen in Spanisch zu kommunizieren. Ich konnte bereits nach der ersten Woche einen deutlichen Fortschritt bei mir feststellen.

Die freie Zeit danach verbrachte ich mit meinen Mitschülern. Wir gingen in Bars, Restaurants und auch Diskotheken. Die Wochenenden verbrachten wir immer zusammen, meistens am Strand.

Ich blicke auf eine wundervolle und einzigartige Zeit zurück, die ich wohl nie in meinem Leben vergessen werde. Ich bin über mich selbst hinausgewachsen und habe sehr viel lernen können. Daher kann ich jedem, der seine Sprachkenntnisse verbessern und eine neue Kultur kennenlernen möchte, die Teilnahme an einem Erasmus-Programm nur empfehlen. Ich hoffe ihr traut euch nun auch zu, eure eigenen Erfahrungen zu machen.

 

Mein Aufenthalt im Cuenca

Am 03.07.2022 war es soweit, Tamina , Isabell und ich machten uns auf die Reise nach Spanien.

Die Vorfreude war sehr groß, denn keiner von uns Dreien wusste, in welche Familie er kommen würde, noch was auf uns zu kommen wird.

Wie wird die Familie sein? Wie ist die Schule? Wie sind die Lehrer? Wie wird für einen Monat mein Alltag aussehen? So viele Fragen und Erwartungen.

Kaum kamen wir am Flughafen an, empfing uns Germán und der erste Stein fiel mir vom Herzen. Germán ist der Direktor der Sprachschule Trivium.

Wir haben uns sofort willkommen gefühlt und wir freuten uns, in weniger als ein paar Stunden die Familie kennenzulernen. Als es dann so weit war, freute ich mich umso mehr auf den kommenden Monat, denn die Familie hat mich super empfangen und war sehr sehr nett.

Direkt an diesem Abend gingen wir gemeinsam essen und verbrachten ein paar Stunden mit Familie und Freunden zusammen. Man konnte richtig in die spanische Kultur eintauchen, anderes Essen kennenlernen und hatten ein geselliges Beisammensein. Ich habe mich immer wieder in die Gespräche eingebracht, wodurch es mir ermöglicht wurde, viel Spanisch zu reden.

Am nächsten Tag folgte der erste Tag in der Sprachschule „Trivium“. Der Unterricht war sehr vielfältig und interessant gestaltet. Die Lehrer waren alle sehr lieb und man ist gerne zum Unterricht erschienen. Am Ende des Monats sind mir die Fortschritte meiner Spanischkenntnisse enorm aufgefallen.

Sowohl am Wochenende als auch nach der Schule nutzten Tamina, Isabell und ich die Zeit für Freizeitaktivitäten. Züge und Busse ermöglichten das Reisen in andere Städte Spaniens. Da Cuenca eine historische Altstadt ist, waren wir viel zu Fuß unterwegs, da man so immer wieder Sachen entdecken konnte.

Die Schluchten zweier Flüsse trennen die Altstadt von der Umgebung. Diese Aussicht von der Brücke fand ich daher am interessantesten. Wahrzeichen der Stadt sind die Casas Colgadas, die “hängenden Häuser” über dem tiefen Tal des Flusses Huécar. Cuenca ist daher eine sehr sehenswerte Stadt.

In diesem Monat hat man sehr viele neue Menschen kennengelernt, ich lernte eine neue Kultur kennen, durfte einen Monat Teil einer spanischen Familie sein und wurde sehr herzlich aufgenommen. Ich durfte eine Sprachschule besuchen, in welcher mein Spanisch deutlich besser wurde. Ganz besonders glücklich bin ich darüber, dass ich eine Erfahrung fürs Leben gemacht habe und eine Erinnerung geschaffen habe, welche ich nie wieder vergessen werde.

 

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