Kooperation mit dem Lernort Praxis

Die Vernetzung der beiden Lernorte Schule und Praxis hat an den BSG einen großen Stellenwert und ist vom im neuen Lernplan explizit vorgegeben. Die Studierenden erhalten damit von Beginn der Ausbildung an die Möglichkeit, das an der Schule erworbene Fachwissen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern zu erproben und damit Handlungskompetenz für die sozialpädagogische Praxis zu erwerben.

Die Arbeitsfelder sind: Krippe, Kindertageseinrichtungen, Hort / Ganztagsschule, Erzieherische Hilfen, Arbeit mit Menschen mit Behinderungen.

Jahrgangsstufe 11:

Mit Ausbildungsbeginn begeben sich die Studierenden auf die Suche nach ihrer ersten Praxisstelle. Dort starten sie nach den Herbstferien bereits mit der zum Aufgabenfeld 4 „Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten“ gehörenden ersten Praxiswoche und dem anschließenden einmal wöchentlich stattfindenden Praxistag. In den 5 Wochen vor den Osterferien findet dort auch das Blockpraktikum statt.

Ziele und Inhalte dieser Praxiszeiten sind es, sozialpädagogische Erfahrungen in dem ausgewählten Arbeitsfeld zu sammeln. Schwerpunkte sind im Anschluss an eine Orientierungsphase das sich Einbringen im sozialpädagogischen Alltag, die Anwendung von Methoden und Instrumenten der Beobachtung, die didaktische Planung, Durchführung und Reflexion von Angeboten und Angebotsreihen.

Im Mai findet die Projektwoche statt. Diese hat das Ziel, die in der Schule kennengelernte Projektmethode in der Praxis umzusetzen. In 3er Teams planen, durchführen, reflektieren und dokumentieren sie mit ihrer Zielgruppe ihr Projekt in einer Kindertageseinrichtung oder einer anderen sozialpädagogischen Einrichtung.

Am Ende des Schuljahres haben die Studierenden in einen Zeitraum von zwei Wochen in der „Erkundungszeit“ die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeitsweise möglicher zukünftiger Kooperationspartner wie z.B. Jugendgerichtshilfe, Logopädie etc. kennenzulernen. Möglich ist auch eine Vertiefung eines Tätigkeitsfeldes oder einer Konzeption. Motivation ist hier die eigene Profilbildung im sozialpädagogischen Tätigkeitsfeld.

 

Jahrgangsstufe 12

Die Studierenden absolvieren vor den Herbstfeien über einen Zeitraum von 6 Wochen ihr zweites Blockpraktikum in einem neuen Arbeitsfeld der sozialpädagogischen Praxis. Schwerpunkte sind hier zunächst das Orientieren und Ausprobieren. Eine weitere Anforderung ist es sich mit der eigenen beruflichen Identität und der Berufsrolle in der Kommunikation mit der Zielgruppe, dem Team auseinanderzusetzen und die eigene Konflikt- und Kritikfähigkeit zu reflektieren.

Im Februar erproben sich die Studierenden in 3er Teams in einer weiteren Projektwoche mit der Projektmethode in einer Kindertageseinrichtung oder einer anderen sozialpädagogischen Einrichtung.

 

Jahrgangsstufe 13: Anerkennungszeit 

Die Anerkennungszeit dauert in der Regel 12 Monate. Die Studierenden der BSG entscheiden sich für ein Arbeitsfeld, welches Sie zur eigenen Profilbildung vertiefen möchten. Es findet Begleitunterricht in Mentorengruppen von ca. 12 Erzieherinnen und Erziehern in der Anerkennungszeit an insgesamt 20 Unterrichtstagen statt. Dieser verteilt sich im Jahr auf durchschnittlich einen Unterrichtstag pro Monat und zwei Blockwochen. Der Terminplan wird zu Beginn der Praktikumszeit bekannt gegeben

In der Regel erfolgen in dieser Zeit zwei Besuche durch die betreuende Mentorin in der Praxis. Dabei werden die pädagogische, konzeptionelle Arbeit der Einrichtung, die eigenen Ausbildungsschritte anhand des individuellen Ausbildungsplans sowie das eigenen pädagogische Handeln anhand einer teilnehmenden Beobachtung erörtert und reflektiert.

In der Anerkennungszeit finden 1-2 Praxisausbildertreffen statt, um die Koordination der Praxisbetreuung durch Schule und Praxis zu vereinbaren. Dabei geht es zum Beispiel um Aufgaben der Mentorinnen und  Praxisanleitungen, den individuellen Ausbildungsplan sowie die gemeinsame Notenfindung für die Arbeit in der Praxis.

 

Kooperation mit dem Lernort Praxis

Wir kooperieren aktiv mit Vertretern der sozialpädagogischen Praxis indem wir unser Konzept des Lernorts Praxis mit der „Expertengruppe der sozialpädagogischen Praxis“, dem Fachschulbeirat oder den Arbeitskreisen der Ausbildungsbegleiter kommunizieren und auch gemeinsam konzeptionieren. Darüber hinaus beteiligen wir uns durch Workshops an der Aus- und Weiterbildung von Ausbildungsbegleiterinnen und –begleitern.

Durch Anleitertreffen und Besuche während der Praxiszeiten informieren wir und gehen in einen wechselseitigen Austausch über Anforderungen und Ziele in den Praxiszeiten. Darüber hinaus begleiten wir gemeinsam die Studierenden in ihrem individuellen Ausbildungsprozess.

Gerne laden wir  themenbezogen Experten aus der sozialpädagogischen Praxis in den Unterricht ein, um den Studierenden die Möglichkeit zu geben Ihr Fachwissen mit Erfahrungen aus der Praxis zu verbinden.

Auch erkunden die Studierenden z.B. durch Interviews oder Lebenswelterkundungen der BSG sozialpädagogische Einrichtungen

 

 

 

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