Hilfe für Fritz

Das sog. FRITZ-Projekt wird jährlich mit den Studierenden der Fachschule für Sozialwesen in der Oberstufe durchgeführt. Damit die angehenden Erzieherinnen und Erzieher unterschiedliche berufsrelevante und für die Zielgruppen altersentsprechende Fachstellen näher kennenlernen können, erhalten Sie im Rahmen des Fritz-Projekts einen Überblick über Netzwerkarbeit und Kooperationsstrukturen sozialpädagogischer Arbeitsfelder im Wetteraukreis.

 

Im Jahr 1997 wurde auf Initiative des damaligen Gesundheitsamtes des Wetteraukreises der Round Table II - Gewaltprävention gegründet, an dem regelmäßig VertreterInnen der Fachstelle Suchtprävention, des Allgemeinen Sozialen Dienstes, des Gesundheitsamtes, der Jugendberufshilfe, ein Kinder- und Jugendarzt, die Polizeidirektion Wetterau sowie LehrerInnen der Fachschule für Sozialwesen, um nur einige zu nennen, teilnehmen.

 

Dieser Round Table II bildet die organisatorische Grundlage für das Projekt, welches in dieser Form bislang nur am Fachbereich Sozialpädagogik an den Beruflichen Schulen am Gradierwerk fester Bestandteil der Ausbildung ist.

 

Anhand der fiktiven Fälle von Fritz und Franzi lernen sie Jugendliche kennen, deren Lebensläufe in der Zeitspanne ihrer Geburt bis ins junge Erwachsenenalter eine problematische Sozialisation mit ungünstigem Verlauf aufweisen.

 

Auf Grundlage der problematischen Biographie von Fritz oder Franzi wird die Notwendigkeit einer gemeinsamen Auseinandersetzung mit den erkennbaren Problemen für pädagogische Fachkräfte wie ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen deutlich.

 

Kern des Projekts ist es, dass die Studierenden in Kleingruppen die entsprechenden Fachstellen, bei denen es sich um unsere Kooperationspartner handelt, besuchen und sich dabei Einblicke in die allgemeine Arbeitsweise und die Charakteristik der Einrichtung bzw. des Fachdienstes verschaffen. Zudem entwickeln Sie gemeinsam alters- und bedarfsgerechte Angebote und erfassen konkrete sowie präventive Vorgehensweisen zur Unterstützung von Fritz. Dabei werden mögliche Schwellenängste abgebaut und die präventive Arbeit der beteiligten Institutionen gefördert und vernetzt. Das Projekt fördert bei den angehenden Erzieherinnen und Erziehern ein hohes Maß an pädagogischer Handlungskompetenz im Bereich Gesundheitsförderung, Prävention und Hilfen, die sie in ihrer Tätigkeit als ErzieherInnen nutzen können.

Ein weiteres Ziel ist es, dass die Studierenden die Einrichtung umfassend im Rahmen einer Fachtagung im Bürgerhaus, in Florstatt einem Fachpublikum präsentieren. Das Projekt wurde bereits evaluiert und ausgezeichnet: Hilfe für Fritz und Franzi

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Verwaltung: Frau C. Huber
06032 93552-14
christa.huber(at)bsg.wtkedu.de

 

Abteilungsleitung: Frau S. Jochmann
sonja.jochmann(at)bsg.wtkedu.de

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