Gleichberechtigung für FachlehrerInnen an beruflichen Schulen in Hessen

Wer wir sind ?

Wir, das sind die FachlehrerInnen für arbeitstechnische Fächer an beruflichen Schulen in Hessen. Wir kommen aus der Berufspraxis, haben eine duale Ausbildung in verschiedenen Wirtschaftsbetrieben und Behörden durchlaufen, verfügen über eine jahrelange qualifizierte und fundierte Praxiserfahrung und sind durch aufwändige Weiterqualifizierungslehrgänge und -maßnahmen an privaten Akademien oder Hochschulen sowie eine zweijährige pädagogische Ausbildung am Studienseminar in den Schuldienst gekommen.

 

Was tun wir ?

Wir decken im berufsbezogenen Unterricht in allen Schulformen die gleichen Aufgaben- und Tätigkeitsfelder ab wie unsere KollegInnen, die Studien- und Oberstudienräte. Konnte man früher mit der Einführung der Lernfelder noch die strenge Aufteilung im berufsbezogenen Unterricht in Theorie und Praxis vornehmen, ist dieses zunehmend hinfällig geworden bzw. gibt es hier keine Trennung mehr.

Heute steht die gemeinsame Arbeit im und am Lernfeld im Vordergrund, bei der alle ihre jeweils spezifischen Kompetenzen gleichwertig einbringen. Auch in außerunterrichtlichen Lehrertätigkeiten, wie Beraten, Betreuen, Diagnostizieren, Fördern und Innovieren beteiligen wir uns gleichermaßen wie unsere KollegInnen.

 

Wofür treten wir ein ?

Für eine leistungsgerechte und angepasste Besoldung !!! Unser Tätigkeitsfeld hat sich grundlegend geändert, aber unsere Entlohnung nicht

Deshalb haben wir uns im Januar 2012 in einer Netzwerk-AG der KoordinatorInnen für Fachpraxis in Hessen zusammengeschlossen und fordern:

  • Festlegung von Einstellungsvoraussetzungen, Stellenbeschreibungen und Aufstiegsmöglichkeiten für Fachlehrerinnen und Fachlehrer, z. B. durch Schaffung einer vom Hessischen Kultusministerium diskutierten Laufbahnverordnung für Lehrkräfte mit der Beförderungsmöglichkeit nach A 12 bzw. nach A 13 für KoordinatorInnen für Fachpraxis.
  • Aufstiegs- und Weiterqualifizierungsmöglichkeiten für FachlehrerInnen und KoordinatorInnen, z. B. durch ein Ergänzungsstudium in einem Zweitfach und eines ergänzenden Vorbereitungsdienstes zur Erlangung des Lehramtes für berufliche Schulen. Dabei müssen vorhandene Qualifizierungen angemessen berücksichtigt und Weiterqualifizierungsmaßnahmen zu akzeptablen Bedingungen ermöglicht werden.
  • Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife durch Gleichstellung der Abschlüsse von Handwerksmeistern und Technikern mit den Qualifikationen nicht gewerblich-technischer Berufsfelder.

Wir sind im Dialog mit dem Hessischen Kultusministerium, der Arbeitsgemeinschaft der DirektorInnen der beruflichen Schulen Hessens, den Personalräten, den Vertretern aller politischer Landtagsfraktionen und Parteien, den Vertretern der für berufliche Schulen relevanten Gewerkschaften und Lehrerverbände sowie der Hessischen Akademie für Bürowirtschaft.

 

Sie wollen noch mehr wissen ?

Dann schauen Sie doch einfach bei www.fachpraxis-in-hessen.de vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Surf-Besuch!

Claudia Goßmann für die FachlehrerInnen an den BSG

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