Leistungskurse Wirtschaftslehre zur „Hochzeit“ bei Opel in Rüsselsheim

Am vorletzten Schultag vor den Sommerferien unternahmen die beiden Wirtschaftskurse des Beruflichen Gymnasium mit Ihren Kursleiterinnen Frau Conrad und Frau Schmitt eine Studienfahrt nach Rüsselsheim zur Besichtigung des Opelwerkes.

Start war im Adam-Opel-Haus, in dem schon die ersten Fahrzeuge begutachtet werden konnten. Die erste Station der eigentlichen Werksführung war die Oldtimer-Werkstatt. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur Oldtimer Automobile, sondern auch Motorräder, Fahrräder und Nähmaschinen, mit denen Adam Opel sein Werk und Unternehmen 1862 als Nähmaschinenmanufaktur begründetet, besichtigen.

 

Die weitere Werksführung folgte nach einem kurzen Überblicksfilm chronologisch entlang der Automobilproduktion. Im Presswerk konnte die Gruppe die riesigen und tonnenschweren Formwerkzeuge bestaunen und deren schnellen Wechsel beobachten. Die Pressung einer Motorhaube war zu sehen. Die anschließende Lackiererei kann aus produktionstechnischen nicht besichtigt werden, doch im sich anschließenden Rohkarosseriebau bekamen die Schülerinnen und Schüler die vollautomatische Fertigung im Roboterpark erklärt. Fahrzeugteile verschiedener Fahrzeugtypen schwebten an den Besucherlaufstegen von Roboter zu Roboter vorbei. Letztendlich in der Fertig- und Endmontage sahen die Schülerinnen und Schüler die sogenannte Hochzeit von Fahrwerk und Karosserie, d.h. die Verbindung beider Bauteile.

 

Die Schülerinnen und Schüler fanden die Studienfahrt interessant und bereichernd. Begriffe wie Standortwahl, Just-in-time, Jobsharing, Gruppenarbeit usw., die sie bislang nur aus der Theorie kannten, wurden ihnen nun ganz praktisch in Umsetzung und Bedeutung klar. Es war eine gelungene Studienfahrt.

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