„Verrückt? – Na und!“ oder: „Seelisch fit in der Schule“

10BFM2 Stehend: Teuta Krasnici, Sbarta Ibrahim, Samira Steinmacher, Ramona Wagner, Isabel Weitzel, Larissa Hauch, Lisa Dittmar, Emely Geibel, Janina Roth, Ipek Isevi, Melissa Fuchs, Jannik Hallwirth, Timo Weide, Yeresan Yoganathan, Even Menges, S. de Boer, A. Heiderhoff, sitzend: Yaneta Mincheva, Derya Yücel, Esra Arikaya, Hümeyra Gür
10BFW3 Stehend, hinten: Manuel Kaskötö, Mahir Khan Mitte: P. Langstrof, Mirsad Sulijz (verdeckt), Emir Posul, Justin Kilan, Emanuel Grittner, Max Deckmann, Ferhat Kurt, Likas Kress, Nico Bayer, vorne: A. Jacobi, Edona Balaj, Ilka Volkmann, Annika Dach, Jasmin Zorn, Fabian Goy, liegend: Berkay Kilic

 Zum ersten Mal fand an den Beruflichen Schulen am Gradierwerk in Bad Nauheim das Projekt "Verrückt? - Na und! - Seelisch fit in der Schule" für die sieben Grundstufenklassen der Zweijährigen Berufsfachschule statt.

 

Jeweils einen ganzen Schultag lang beschäftigten sich die Jugendlichen mit dem Thema seelische Gesundheit. Das Projektteam bestand aus einem hauptamtlichen Mitarbeiter des Diakonischen Werks und einem "Experten" (Menschen, die eine eigene Krise gemeistert haben, z. B. Psychiatrieerfahrene, Suchtkranke), die gemeinsam den Projekttag geleitet und gestaltet haben. Eine Lehrperson der Beruflichen Schulen am Gradierwerk hat den Tag ebenfalls begleitet.

 

Als Lehrerin und Lehrer erlebt man die Schülerinnen und Schüler jeden Tag mit ihren Fähigkeiten, Launen und Macken. Sie wissen wie schwer es gerade in der Pubertät manchmal ist, zuversichtlich und optimistisch in die Zukunft zu schauen. Aus Kindern werden junge Erwachsene, die auf ihrem Weg viele Stolpersteine meistern müssen. Umso wichtiger wird das Thema seelische Gesundheit, weil Schulerfolg, seelische Gesundheit und Wohlbefinden eng miteinander verbunden sind.

 

"Mit dem Projekt 'Verrückt? - Na und!' bringen wir das Thema seelische Gesundheit in die Schule", so die Abteilungsleiterin Gabriele Heinz. Die Schule soll für alle Schulmitglieder vor allem eins sein und bleiben: ein Ort der Miteinanders, an dem sich alle wohlfühlen und in Ruhe und Zuversicht lernen, lehren und erwachsen werden können.

 

"Verrückt? Na und!" gliedert sich in drei Teile auf. Zunächst setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrem eigenen Leben auseinander. Dabei ging es um Erfahrungen, die die Jugendlichen in ihrem Umfeld bereits mit psychischen Erkrankungen gemacht haben. Im zweiten Teil des Projektes wurde das Thema "Glück und Krisen" besprochen. In Kleingruppen erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Themen, die sie anschließend in der Gesamtgruppe präsentiert haben, z. B. "Was könnte mich aus der Bahn werfen?", "Was hat mir geholfen, als es mir schlecht ging?". Die dritte Phase bestand aus einem Gespräch mit einer ehemals betroffenen Person, die über Tiefpunkte des eigenen Lebens berichtete, z. B. Zeiten der Depression und Antriebsschwäche, Phasen des Abtauchens in Sucht oder eine wahnhafte Welt.

 

Ebenso authentisch berichteten die Betroffenen, wie sie in kleinen Schritten aus der Krise heraus kamen und dass es auch manchmal Rückschläge gab, man aber niemals den Mut verlieren sollte, solch eine Krise zu meistern. Das hat die Jugendlichen am meisten beindruckt. Die Schülerinnen und Schüler haben dabei erfahren, dass es jeden treffen könnte, dass sie selbst viel dafür tun können, um psychisch gesund zu bleiben und dass es Hilfe gibt, auf die sie zurückgreifen können, wenn sie selbst nicht mehr weiter wissen. Das soll Ängste und Vorurteilen entgegenwirken und den Blick für das eigene Leben schärfen.

 

Das Projekt "Verrückt? - Na und!" setzt somit zwei Ziele um: Es will Jugendlichen Mut machen, seelische Probleme auch bei sich selbst wahrzunehmen, sie zu benennen und einen Weg zur Bearbeitung der Krisen zu finden. Es soll aber auch die "Unbeteiligten" sensibilisieren, z. B. Klassenkameraden oder Freunde, dass sie einfacher genauer hinsehen! Das Projekt will einen Anstoß geben, offener und achtsamer miteinander umzugehen und zugleich möchte es aufzeigen, wo es Hilfen in Krisen geben kann. Eine Schülerin äußerte sich zum Schluss des Projekttages, dass "Menschen, die psychisch krank sind, weder gefährliche Irre oder Dumme sind, sondern Menschen, wie du und ich." Bezuschusst wurde das ganze Projekt von der AOK.

Denk an mich, dein Rücken ! - Eine Aktion der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) - Februar 2014

Liebe MitschülerInnen,

habt ihr schon mal an euren Rücken gedacht? Nein? Dann gehört ihr leider zur Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland.

 

Rückenschmerzen ...

Wusstet ihr, dass mehr als die Hälfte aller Azubis mindestens einmal im Jahr Rückenschmerzen hat? Und mit dem Alter nehmen die Rückenbeschwerden bekanntlich noch zu.

 

... das muss nicht sein !

Wir denken: Das muss nicht sein ! Wir haben ein paar einfache Tipps für euch, wie ihr eurem Rücken - und damit euch - etwas Gutes tun könnt.

 

 

Publikumspreis - Holt euch die Kohle !

Denk an mich, dein Rücken ! - Ein Wettbewerb der DGUV 2014

Außerdem könnt ihr etwas gewinnen: Macht mit beim Wettbewerb der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und gewinnt bis zu 1.000 € ! Hier gibt's das Teilnahmeformular "Denk an mich, Dein Rücken !

Ihr findet uns am Dienstag und Mittwoch, 18./19.02.2014, in den großen Pausen vor der Bibliothek. Dort könnt ihr uns auch die ausgefüllten Teilnahmekarten für den Wettbewerb geben, wir schicken sie für euch ab.

Wir würden uns freuen, wenn viele von euch an diesem Wettbewerb teilnehmen würden – euer Rücken auch. Herr Meibaum hatte übrigens die Idee, dass sich unsere Schule an diesem Wettbewerb beteiligt. Eine gute Idee.

Nico & Rafael (12HBB)

Sommerferien und Öffnungszeiten des Sekretariats

Die Sommerferien sind in diesem Jahr vom 01.07.17 bis 11.08.17.

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Einschulungen

Die Einschulungen finden im Forum statt.

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BSG - DSB Digitales Schwarzes Brett
Cafe der Kulturen - Eingang

Berufserfahrung im Ausland  ̶  Europakompetenz durch Erasmus+

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